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Projekt SOS: kitesafe.de

Jaja, die Krise. 

Omnipräsent. Kein Tag vergeht gerade ohne mindestens 95% Schlagzeilen über Corona, SarS-CoV und CoViD-19.

Zahlen. Daten. Vermeintliche Fakten. Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Quarantäne (freiwillig oder auferlegt).

Und klar: Social Media ist voll mit „wer wann was alles hätte anders machen können“, „wieviel (Mensch/Elend/Tote/leere Regale)“, „Jemands Mutter hat 4 Söhne…“, „ich nominiere 5 Leute um Bilder von xyz zu posten“, „voll krass: Stadt-Land-Fluss ohne Google“, „ich muss hier raus, sonst raste ich aus, das ist wie Gefängnis hier“, „klatschen gegen die Depression der Einsperrung“, „Alles nur Ablenkung, damit starke islamische Krieger nachts mit Militärmaschinen ins Land gebracht und als Asylanten getarnt…“ (mein klarer Favorit unter den wahnwitzigsten Verschwörungstheorien!) und anderem Müll. Ups…sorry. Anderen Dingen. Hauptsache „nervig“, „schlimm“ oder „schlimmer“. Und ein hoher Anteil Selbstmitleid und Superlativ ist obligatorisch.

Projekt SOS: kitesafe.de 2So nehme ich es zumindest wahr, Tendenz im Land: gereizte Stimmung und mögliche Apokalypse. Hamsterkäufe sind notwendig zum Überleben. Wenn es nichts mehr zu Essen gibt, (über)leben die Deutschen in Zukunft von Klopapier, Pasta, Seife, Handcreme und Butter. Guten Appetit! 

Aber hey, stopp man: findest Du nicht auch, dass es uns doch eigentlich recht gut geht? Echt gut sogar? Es gibt Nahrung, ein Dach über dem Kopf, ein Bett mit frei wählbarem Härtegrad und auf Wunsch evtl sogar mit 13-Komfortzonen-Lattenrost. Strom, Trinkwasser, Telefon – ja sogar dieses „Internet“. Gesundheitssystem und „kein Krieg“ sind ja eh selbstverständlich…warum also all dieses Jammern? 

Zugegeben, was neu für uns alle ist: die Planungssicherheit und Planbarkeit der nächsten Monate ist weg. Wir müssen umdenken, Termine absagen und Verzichten lernen. Aber auch das ist kein Einzelschicksal, sondern geht zur Zeit wohl der ganzen Welt so. Niemand weiß, wie lange unsere Wissenschaftler noch forschen müssen, Personal in Pflegedienst und Krankenhäusern über die Belastungsgrenzen hinaus arbeiten werden. Ohne zu Jammern. Und wir? Wir müssen alle einfach mal etwas entschleunigen und nachdenken. Lernen, uns selbst zu beschäftigen. Oder Ideen durchdenken und umsetzen, wie zum Beispiel unser Projekt SOS, siehe weiter unten und viele andere sehr gute Hilfsprojekte weltweit. Und zwar konstruktiv, optimistisch, mit- und füreinander – es ist zwar gerade eventuell anstrengend, aber es wird nicht ewig so bleiben!

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Es war (auf) einmal: unser Plan für kitesafe.de 2020 – für die Katz.

Und ja, auch wir sind natürlich von der CoViD-Krise betroffen – und wie wir finden nicht zu knapp:

  • Unsere Kitereisen waren geplant bis Ende April. Am 20. März 2020 mussten wir unser Kitecamp in Ägypten abbrechen und sind mit den restlichen Gästen zurück nach Deutschland geflogen. Nach 2,5 Wochen statt nach 7,5 Wochen. Das bedeutet für uns: keine Umsätze wie geplant, Rückzahlungen an unsere Kunden – vielleicht auch an Dich? – und damit unsere eigene kleine Krise. Denn auch für die kommende Saison haben wir wieder nicht gespart und im fünfstelligen Bereich Infrastruktur, Material und Ausrüstung aufgestockt. Motto: Spaß bei der Arbeit & kite safe! 
  • Saisonstart unklar – der Campingplatz und ganz Mecklenburg-Vorpommern sind z.Zt. für Besucher geschlossen. Das wird bis mindestens 19.04.2020 so bleiben. Ob die Sperre verlängert wird, ob wir wie geplant zu Ende April an den Start gehen und welche Einschränkungen es ggf. gibt, können wir noch nicht absehen. Natürlich halten wir Dich auf dem Laufenden. Trage Dich sonst gerne noch in unseren Newsletter ein – dann bekommst Du die wöchentliche Zusammenfassung unserer Aktivitäten direkt per Mail nach Hause.
  • Team 2020 in Warteposition. Das Orgateam von kitesafe.de – bestehend aus Susi, Roman und Thilo – ist in Kurzarbeit & HomeOffice. Unsere Aufgaben sind zur Zeit außer Planung der Saison (und Schreiben von z.B. Texten wie diesen), Buchungen (und vor allem Stornierungen) verwalten und dem Abverkauf der Ware 2019 eher sehr überschaubar. Durch den unklaren Saisonstart hängen außer uns drei People noch 6 weitere Kitelehrer für die Saison 2020 in der Luft statt in den Startlöchern (bzw. sitzen aktuell noch auf der Welt verteilt fest) und wissen nicht, ob und wann sie mit Dir ins Wasser gehen dürfen.

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Du siehst also, unsere Einnahmen belaufen sich aktuell auf null, der Kontostand bewegt sich großzügig ins Minus. Das ist nicht schön, bereitet Kopfkino und Bauchschmerzen, lässt sich aber eben gerade nicht vermeiden.

Und trotzdem finden wir, dass es uns insgesamt doch recht gut geht – siehe oben (schon wieder vergessen? Los, nochmal nachlesen!). Liegt wahrscheinlich daran, dass wir blauäugig und optimistisch-gutgläubig auf die nächsten Wochen schauen und hoffen, dass wir die Verluste der nächsten Monate in den nächsten Jahren wieder rausholen werden. Denn hier bei uns in Köln sagt man schon im kölschen Grundgesetz, Artikel 3: et hätt noch emmer joot jejange!

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Denn es gibt ja auch ein paar positive Nachrichten:
Die Länder wollen uns kleinen Unternehmen mit einer Finanzhilfe unter die Arme greifen. Die Beantragung von Kurzarbeit soll einfacher sein. Vermieter erlassen Unternehmern Mietzahlungen. Hier bei uns organisieren sich Menschen, um Restaurants mit Take-Away und Lieferservice am Leben zu halten. Robert Lewandowski spendet eine Million Euro für soziale Einrichtungen. Das große Erwachen von Solidarität in der Bevölkerung. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung – Sharing is caring! Macht Spaß und gibt einem ein gutes Gefühl.

Finden wir gut!

Und dann haben wir von Herrn Nuhr erfahren, dass selbst Politikerinnen im Frankfurter Stadtrat mit einem Einkommen, welches das Jahreseinkommen von uns „Strandarbeitern“ deutlich toppt, um Hilfe fragen.

Okay, dann müssen wir uns glaube ich nicht schämen – wenn wir Dir jetzt unseren eigenen kleinen Rettungskite präsentieren! 

Jetzt neu: Projekt SOS – SaveOurSchool! Wir bitten DICH um Unterstützung!

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Wir haben ein kleines Notfallmaßnahmenpaket zusammengestellt, mit dem Du uns unterstützen kannst, wenn Dir was an unserem Fortbestehen liegt. Los geht’s:

  • Option „ohne Geldaufwand“:

    Projekt SOS: kitesafe.de 7Unsere Schule und unsere Reisen leben von Empfehlungen und positiven Berichten. Falls Du also selbst von der Krise gebeutelt bist, den Euro mehrfach rumdrehen musst und uns unterstützen willst, ohne dafür Geld in die Hand nehmen zu müssen, schreib doch eine kurze Bewertung auf den von uns genutzten Kanälen! Aufwand: ein paar Minuten Zeit und schwelgen in positiven Erinnerungen. Das hilft uns sehr, denn so kann unsere kitesafe.de-Familie weiter wachsen und wir haben hoffentlich auch nach der Krise genug zu tun, um unser Team auf Trab zu halten. Zu den Bewertungen geht es hier (nach Priorität sortiert – Du darfst auch gerne überall etwas schreiben :-D):
    Google (Google-Konto erforderlich)
    Facebook (Facebook-Konto erforderlich)
    Tripadvisor
    ProvenExpert


  • Option „mit Geldaufwand für einen guten Zweck“:

    Projekt SOS: kitesafe.de 8HomeOffice macht erfinderisch. Daher haben wir das Projekt „SaveOurSchool (SOS): kitesafe.de“ gestartet! Wir möchten Dir die Chance geben, durch Einkäufe in unserem Micro-Shop gleich drei positive Effekte zu bewirken: Unterstützung von kitesafe.de, Shirtee & Deiner Klamottenkiste! In Zusammenarbeit mit unserer lokalen Druckerei in Köln haben wir eine SOS-Merchandise-Mini-Kollektion auf die Beine gestellt – schau einfach mal vorbei! Und denk daran: mit jedem Einkauf in unserem Shop unterstützt Du sowohl kitesafe.de & Shirtee und sicherst unsere Arbeitsplätze! Du hast noch Ideen zu Motiven? Du suchst eine andere Farbe? Schreib uns einfach an!


  • Option “der schnöde Mammon muss raus“:

    Wenn Du keine Lust auf Schreiben hast, der Kleiderschrank schon übervoll ist und Du uns auch ganz ohne Gegenleistung unterstützen willst, kannst Du uns per PayPal oder Banküberweisung auch eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Unsere Bankverbindung schicken wir Dir gerne zu – schreib uns eine kurze Nachricht. Alternativ kannst Du auch direkt mit PayPal zahlen: Projekt SOS: kitesafe.de 9


  • Option „Auch ein Gutschein kann gut sein“:

    Projekt SOS: kitesafe.de 10Auch wenn der Termin für unseren Saisonstart noch arg wackelt, sind wir überzeugt: die CoViD-19-Krise wird uns zwar noch eine ganze Weile begleiten, aber wir werden wieder mit Dir aufs Wasser kommen! Daher freuen wir uns auch mega, wenn Du uns für genau diesen Moment mit einem Gutschein-Kauf unterstützen willst! Schicke uns dafür einfach eine Nachricht – wir melden uns umgehend, klären die Details und verschicken Deinen Gutschein schnellstmöglich per Post oder Mail.


  • Option „Auch Kombinationen lohnen“:

    Wir möchten Dich natürlich nicht daran hindern, auch mehrere Optionen zu wählen – im Gegenteil 😉


 

Du siehst, uns wird zumindest nicht langweilig – wir planen schon weitere Aktionen für die Saison und hoffen, dass wir Dich mit diesem Post sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken und Handeln bringen konnten.

Stay healthy & kite safe!

Dein Team von kitesafe.de

#stayathome #alleswirdgut #saveourschool #projektSOS #supportyourlocalsurfschool #kitesafe #lifeisbetteratthebeach #kitesafede

PS: Unser Schmunzler des Tages kam heute von der Besten Band der Welt:

1 Kommentar

  • Die Ärzte, dat pastt 🙂

    Michael Arendt,
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